Reisebericht über Persien am 01.02.2019


Reisebericht über Persien am 01.02.2019

Vorsitzende Andrea Fleischmann (l.) bedankte sich bei Gudrun und Hans Schraml

Bild LZ

Bericht LZ von Gudrun Schraml

 

Reisebericht über Persien findet überwältigendes Interesse

Pfarrsaal bis auf den letzten Platz gefüllt

Noch mehr interessierte Besucher hätten keinesfalls mehr in den großen Pfarrsaal gepasst, als Gudrun und Hans Schraml auf Einladung des Frauenbundes von ihrer Persienreise berichteten.

Selbstverständlich konnten sie ihren Bericht mit wunderbaren, eindrücklichen Bildern unterstreichen, so dass für die fast 140 Besucher der Orient ganz lebendig wurde- ob nun in den Straßen der 16-Millionen-Metropole Teheran, im 2000 Meter hoch gelegenen Naherholungsgebiet der Teherani Darband am Fuß des 4000 Meter hohen Berges Tochal oder im Bazar. Eindrücklich schilderten die beiden Referenten ihre vielfältigen Begegnungen mit den Bewohnern des Landes, von denen sie eine so tiefe Herzlichkeit und Offenheit erfahren durften, dass diese heute noch in ihren Erinnerungen mitschwingt. Auch die Größe der antiken Stätten wie Persepolis und Pasargard waren überwältigend zu sehen, ebenso die Tatsache, wie begeistert die Iraner selbst zu Tausenden zu diesen Stätten ihrer Vorfahren „pilgern“, dort mit Freunden oder der Großfamilie in den kleinen Wäldchen picknicken, ihren Sonntag zelebrieren und vor allem ihre Verbundenheit mit ihrer Geschichte zeigen. Als Individualreisende konnten Gudrun, Hans und Lena Schraml auch sehr spontan reagieren, so dass eine Einladung eines Medizinprofessors, mit ihm in die Berge rund um Isfahan zu fahren, angenommen werden konnte. Dieser hatte vor der islamischen Revolution in Saarbrücken studiert, war wieder nach Isfahan zurück gegangen und konnte sich mittels „Arte“ und anderer Medien seine Deutschkenntnisse bewahren. Auch darüber berichteten sie und ließen die Zuhörer an ihrer Begeisterung über Land und Leute Persiens lebhaft teilhaben. Doch nicht nur die Schönheiten des Landes sprachen sie an, auch die schwierige politische Lage und deren Einfluss auf die „einfachen“ Menschen wurden thematisiert oder der katastrophale Wassermenge. So ergab sich ein durchaus differenziertes Bild des Landes für die Besucher, die am Ende des Vortrages mit lang anhaltendem Beifall für die vielfältigen Eindrücke aus Persien dankten.


 
 
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